Ground Zero: Jetzt mit Wohlfühlatmosphäre - Ein Kommentar zur neuen Normalität

2 months ago
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New York hat sich wieder einmal neu erfunden. Die Stadt, die niemals schläft, schnarcht mittlerweile so tief im moralischen Delirium, dass sie kurzerhand beschlossen hat, einen muslimischen Bürgermeister zu wählen – ausgerechnet dort, wo einst zwei Türme standen, die zu Symbolen globaler Hybris und Gewalt wurden.

Aber gut, "Heilung" hat heute ein neues Branding: Vergebung by Press Release & Diversity Hashtag.

Der frisch gewählte Bürgermeister, so charmant lächelnd wie ein Influencer auf seinem ersten Halal-Food-Truck-Festival, wird nun als "Zeichen der Offenheit" gefeiert. Natürlich. Denn wer braucht historische Erinnerung, wenn man stattdessen Storytelling hat?

Und während CNN noch versucht, die Worte "mutig", "historisch" und "progressiv in einem einzigen Satz zu stapeln, sitzt man in gewissen Kreisen und reibt sich die Hände. Denn wer New York kennt, weiss: Symbole sind hier nie nur Symbole.

Vielleicht kommt als nächstes tatsächlich die "Moschee der Versöhnung" mit Blick auf das Memorial – selbstverständlich finanziert durch die üblichen Stiftungen, die nie irgendetwas mit irgendwem zu tun haben. Natürlich. Rein zufällig.

Und dann? Dann wird Mr. Mamdani zum grössten Geschenk für Trump, seit jemand im Weissen Haus TikTok entdeckt hat. Denn alles, was Donald "Golden Trowel" Trump jemals brauchte, ist ein Bild. Ein Gefühl. Ein "Schaut her!".

New York wollte zeigen, wie weltoffen es ist. Es könnte nun stattdessen demonstrieren, wie hervorragend man politischen Brennstoff liefert.

Geschichte wiederholt sich nicht – aber das Marketing tut es...

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