… Jo-Ho-Ho und 'ne Pulle voll Rum!

2 months ago
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Warum nicht mal von etwas anderem erzählen?

In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg kam es vor, dass sich einige Europäer, meist jüngere Menschen, eine kleine Segelyacht besorgten (in der Regel gebraucht, aber ein paar Boote entstanden auch im Eigenbau) und sich damit auf den Weg machten, die Welt zu umsegeln. Kein Scheiß!
Der Tourismus war in vielen Gegenden noch nicht mal in den Anfängen und so gab es keinen besseren Intensivkurs für Realismus als ein solches Unternehmen.
Und ja, es waren auch ein paar Deutsche unter diesen Pionieren, von der breiten Allgemeinheit fast unbemerkt, selbst wenn einige von ihnen später Bücher herausbrachten.
Mit Sicherheit war so etwas nicht nur gemütlich und voller Sonnenschein, aber wenn die Alternative dazu ein Leben auf der Baustelle oder im Großraumbüro ist, verdient das Ganze wohl schon eine kritische Neuevaluierung. Wenn man es nämlich überlebt, nennt man es ein großes Abenteuer.
‘Taugenichts‘ war übrigens ein baumbewohnender Kleinbär, genannt Honigbär, den Hugo in Ecuador einem kleinen Jungen, der ihn grob behandelte, für 5 Dollar abkaufte.
Das also geschah vor etwa einem halben Jahrhundert in der Atmosphäre scheinbarer Nachkriegsfreiheit. Heute haben uns die EU-Bolschewisten schon fast irreparabel ruiniert und Deutschland gehört den internationalen Banken und ihren Hintermännern.

Seltsam, wie sich die Dinge manchmal entwickeln, aber wahrscheinlich war es genau so geplant. Die Straße frei für die Euro-Diktatur, denn die Phase relativer Freiheit soll jetzt endgültig vorüber sein und die ‘Freibeuter‘ nur noch Auslaufmodelle.

(Gelesen aus ‘Tagedieb und Taugenichts‘ von Hugo Wehner - 1982)

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