„Kinderhandel und Kindesmissbrauch werden von oben gedeckt“ von Sabine McNeill

3 days ago
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22. AZK: „Kinderhandel und Kindesmissbrauch werden von oben gedeckt“ von Sabine McNeill

www.kla.tv/39774

Sabine McNeill hat Informatik und Mathematik studiert und 15 Jahre am CERN [Europäische Organisation für Kernforschung] gearbeitet. Anschließend war sie als Eventorganisatorin, Softwaredesignerin, Web-Publisherin und mathematische Künstlerin tätig.
In London engagierte sie sich ehrenamtlich als „McKenzie Friend“, was einem juristischen Laienberater entspricht. Dabei kam sie mit Opfern von rituellem Missbrauch und Inobhutnahmen in Kontakt, denen von der Justiz nicht geholfen, sondern geschadet wurde.
Sabine McNeill begann diese Fälle im Internet öffentlich zu machen. Mit großem Einsatz setzte sie sich für Kinder ein, die vom Staat ihren Eltern weggenommen wurden und trug dieses Anliegen sogar im Europäischen Parlament vor.

„Deshalb sind wir heute hier. Wir sind hier, um um Hilfe zu rufen. Es gibt Kinder, die schreien, um gehört zu werden. Wenn Sie diese Kinder nicht schreien hören, wer dann?“
Insgesamt begleitete sie ca. 50 Fälle von Kindswegnahmen. Der bekannteste war der „Hampstead-Fall“, in welchem sie Videos mit Zeugenaussagen der Kinder Alisa und Gabriel veröffentlichte. Darin bezeugten die Kinder, dass ihr Vater eine satanische Sekte organisiert hatte, die regelmäßig Kinder missbrauchte und ermordete. Sie schilderten auch, wie ihr Vater ihnen beim Mord an Babys die Hand führte. „Unser Vater erzieht mich und uns dazu, weil wir‘s nicht können. Wir sind nicht stark genug um einem Baby den Kopf abzuschneiden. Er muss nur das Messer halten und seine Hand oben auf unsere Hand legen und uns helfen einem Baby den Kopf abzuschneiden, weil er es gerade lernt. Er bringt es mir und Gabriel bei.“
Trotz dieser Aussagen wurde von der Justiz nicht der Vater verurteilt, sondern das Gericht nahm der Mutter die Kinder weg und erteilte dem Vater das alleinige Sorgerecht.

Später sorgte dieselbe Richterin auch im schottischen Missbrauchsfall Hollie Greig dafür, dass der Vater, der des Missbrauchs beschuldigt wurde, nicht verurteilt wurde. Doch es gab nicht nur bei der Richterin, sondern auch bei den Tätern Überschneidungen zum Hampstead-Fall.
Auch nach dem Hampstead-Urteil blieb Sabine weiter aktiv, sammelte zehntausende Unterschriften für Petitionen und dokumentierte Beweise. Sie machte auch die von der Mutter zusammengestellte Liste mit 175 Tätern zugänglich. Dies brachte die Täterkreise in Bedrängnis, die schließlich Strafanzeige gegen sie stellten. Mit 73 Jahren wurde sie daraufhin zu einer hohen Gefängnisstrafe von neun Jahren verurteilt und nach etwa vier Jahren nach Deutschland abgeschoben. Zahlreiche ihrer Webseiten wurden geschlossen. Trotz der Schikanen, die sie im Gefängnis erlitt, hat Sabine nicht aufgegeben: Sie unterstützt weiterhin Mitstreiter im Kampf gegen Kindesmissbrauch und Kinderhandel.
Lois: Hallo, liebe Sabine. Ich umarme dich!
Sabine: Grüß dich, Lois. Danke, dass du mich hören möchtest.
Lois: Ja, was für eine Ehre, dass wir dich heute an der 22. AZK sprechen dürfen! Du hast zahlreiche Opfer von satanisch-rituellem Missbrauch begleitet und auch einige Fälle für meine Filme vermittelt. Du hast Mütter im Gefängnis kennengelernt, denen die Kinder weggenommen wurden. Du hast für diese Mütter gekämpft und kämpfst immer noch wie eine Löwin für diese Mütter und Kinder. Bitte erzähle uns doch kurz von deinen Erlebnissen!
Sabine: Ja, es ist schwierig, weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Meine ersten Opfer, die ich kennengelernt hatte, hatten ja überhaupt nichts mit Kindern zu tun. Es waren Männer im House of Lords [Oberhaus des britischen Parlaments], wo ich Veranstaltungen organisierte. Und dann erst kamen die Opfer von Banken und Gerichten. Und dann kam es. Und dann kamen allgemein Frauen und dann kamen diese Kinder, die das Schlimmste von allem berichtet haben. Und vorher war das alles schon so schlimm. Ich werde das nie vergessen, wie eine rumänische Sozialarbeiterin behauptet hatte, dass bei einer portugiesischen Familie mit fünf Kindern das nicht zuträfe, was sie – sagen wir mal – entschuldigt hätte. Und das war so was von pathetisch und so was Idiotisches und so scheinheilig. Da kann man einfach nicht zusehen, ohne was zu machen.
Wenn ich dir von meinen Erfahrungen erzählen soll, dann war vielleicht das Schlimmste das Gespräch mit einer Frau, die ihr sogenanntes „Bye-Bye-Meeting“ hatte mit ihrem kleinen Baby. Und dann hatte sie ein sogenanntes letztes Meeting, bevor ihr das weggenommen wurde. Es ist also so was von unbeschreiblich scheinheilig. Und es ist eine Scharade, es ist grotesk. Ja, ich weiß gar nicht, welche Worte ich am besten nehmen soll. Also, es ist schwer zu sagen, was das Schlimmste ist. Wie soll man Verbrechen einstufen? An der Anzahl der Kinder? An der Grausamkeit, die man den Kindern zufügt oder die man den Eltern zufügt? An der absolut grausamen Erfahrung von Gefängnisaufenthalten, wo eben die sogenannten Offiziere da auch nur ihre Macht missbrauchen, weil sie die Gelegenheit haben und alles andere als das tun, was sie tun sollten und was gepredigt wird und was verlangt wird, theoretisch. Es ist so schlimm, dass man das alles eigentlich nur geistig interpretieren, entschuldigen und erklären kann.
Lois: Und du hast mir noch von einer Mutter erzählt, der man vier Kinder weggenommen und das fünfte Kind aus dem Gefängnis geholt hat.
Sabine: Also ich habe sie gesehen, als sie schwanger war im Gefängnis. Als sie dann draußen war, schrieb sie mir – weil es diesen „Email-a-Prisoner“-Service gibt – dann per E-Mail, dass man ihr das Baby auch genommen hat.
Lois: Das fünfte auch noch?
Sabine: Ja.
Lois: Ei, ei, ei.
Sabine: Bis zu dem Hampstead-Fall war der schlimmste Fall eine nigerianische Familie mit sieben Kindern. Da wurden alle Kinder weggenommen. Mit diesen idiotischen Verfahren in sogenannten Familiengerichten, die geheim gehalten werden. Also da darf keine Presse rein. Und das geht seit Jahrzehnten so. Und das siebte wurde im Gefängnis geboren. Und ich hatte mit der amerikanischen Mutter, die in der Nachbarzelle war, auch Kontakt, deren Kind in London geblieben war. Und nachdem sie exportiert wurde, trotz all meiner Hilfen. Die Amerikanerin hat das genau miterlebt, was die Nigerianerin erlebt hat. Und wie die Sozialarbeiterin gesagt hat: „Ja, den wirst du nie wieder sehen.“ Und das „Dolle“ war auch da, dass in der Familie die älteste Tochter von dem Sohn der Pflegefamilie missbraucht wurde. Die nächste Tochter sagte der Mutter, dass sie abends immer zu dunklen Veranstaltungen gefahren wird, wo nur Männer sind. Und der junge Sohn, der fragte seine Mutter, was denn Pädophilie sei.

Lois: Und wie ging es dann weiter, als du im Gefängnis warst?
Sabine: Na ja, als ich im Gefängnis war, hatte ich ja die Petition veröffentlicht. Und da hatte ich 16.000 Unterschriften und mehr. Und hatte auch über 100.000 Views auf meiner Webseite, die ich für die Kinder gemacht hatte. Ich baute ja einzelne Webseiten für die schlimmsten Fälle. Und dadurch war ich ja relativ bekannt. Und dies ist die Tüte mit all den Karten, die ich bekommen habe, womit ich meine Zellwand dekoriert habe. Ich habe es nie geschafft, eine Kette daraus zu machen. Aber die wollte ich natürlich nicht wegschmeißen.
Lois: Oh, Sabine, das freut uns, dass du diesen Zuspruch bekommen hast und du wirst ihn auch weiterhin bekommen. Mich hat das total erschüttert, das mal live zu sehen, wie so ein Baby entzogen wird. Ich zeige uns das mal kurz.
Clip: „Also, Sie haben an dieser Stelle genau eine Option. Sie müssen ihn dem Rettungssanitäter übergeben und können dann mit Ihren Freunden und Ihrer Familie, die da draußen sind, fröhlich Ihren Weg fortsetzen. Oder ich nehme ihn Ihnen weg und Sie gehen ins Gefängnis. Sie müssen diese Entscheidung treffen. Sie müssen sie jetzt treffen.“
„Ich werde ihn nicht gehen lassen.“
„Okay. Okay. Lass ihn bitte gehen, damit er nicht verletzt wird, okay? Komm kurz her. Okay.“ „Ich ließ ihn gehen. Ich ließ ihn gehen.“
„Nein, sie geht ins Gefängnis.“
„Ich wollte nur sagen, was ich jetzt nicht kann, aber ich ließ ihn da.“
„Legen Sie Ihre Hände auf den Rücken.“
„Sie schlossen die Tür des Krankenwagens. Es war das Letzte, was ich sah.“
„Sie entführen meinen Enkelsohn.“
„Nein, geh ins Auto. Ins Auto. Es ist alles in Ordnung.“
„Ich will mich verabschieden.“
„Es ist okay. Ins Auto. Du machst es nur schlimmer.“
„Jedes Kind ist für den Staat rund eine Million Dollar wert.“
Lois: Also das ist der Großvater von dem Baby.

Sabine: Es ist sowas von gemein und sowas Schlimmes. Ich meine, „they are just doing their job“, nicht? Das ist so dasselbe wie unter Nazizeiten, so wie man sich das erklären kann. Die führen nur Befehle aus und sind so roboterhaft geworden. Die haben keine eigenen Emotionen. Die wissen nicht mehr, was richtig ist.
Lois: Ja. Das kommt von oben. Dieser ganze Kinderhandel wird ja unterstützt. Kannst du das auch bestätigen?
Sabine: Ja, ja, also von oben, auf egal welcher Instanz. Die Sozialarbeiter können es ja nicht ohne Polizei machen. Die Polizei kann es nicht machen ohne Gerichte.
Lois: Ja. Da bist du eine Zeugin, die das alles aus nächster Nähe erlebt hat.
Sabine: Das kann man wohl sagen.
Lois: Ja, wir möchten uns bei dir wirklich sehr herzlich bedanken für deinen Einsatz für diese Mütter und Kinder. Wir haben ja eine Plattform gegründet, Vetopedia, wo sich diese Mütter auch eintragen können und ihre Kindesinobhutnahmen erfassen können. Damit wir auch das System dahinter immer besser verstehen können. Wir würden uns natürlich freuen, wenn du auch in deinem Netzwerk das verbreiten und bekannt machen könntest.
Sabine: Ja, es ist unglaublich, was ihr macht. Das ist ganz, ganz toll. Danke, dass ihr mir zugehört habt.
Lois: Ja, vielen, vielen Dank für deinen Einsatz für diese Mütter und Kinder! Das ist wirklich großartig. Wir werden das auf jeden Fall bekannt machen, liebe Sabine McNiell. Und wir lieben dich.
Sabine: Ich danke dir. Ich euch auch. Ich habe unglaublichen Respekt davor, was ihr alles gemacht habt und macht. Und Bewunderung.
Lois: Ja. Du bist da genau am Gleichen dran, wie wir. Du bist so unerschrocken und mutig. Das ist unglaublich. Gibt es irgendwas, was du den Zuschauern an der AZK noch sagen möchtest? Irgendetwas?
Sabine: Also, bei der AZK geht es ja um die Zensur. Und ich hoffe nur, dass niemandem das passiert, was mir passiert ist mit all meiner Arbeit, die ich online ins Web gestellt habe. Das hat so viel Schaden angerichtet für mich und die Opfer. Es ist eben auf das digitale Niveau verschoben worden. Und es ist schlimm, schlimm, schlimm, was sich alles abspielt. Bloß kann man sich das im Allgemeinen ja gar nicht vorstellen. Man möchte nicht mit negativen Gefühlen und Erfahrungen vertraut werden.
Lois: Ja, gell, deine ganzen Homepages wurden einfach aus dem Internet geholt. Deine ganze Arbeit für die Opfer wurde zerstört und gelöscht. Das ist so schlimm.
Sabine: Leider, ja.

Lois: Aber es kommt ans Licht, es kommt an die Öffentlichkeit, liebe Sabine. Und die ganze AZK sorgt dafür. Ja? [Publikum ruft laut: Ja!]
Die Sabine ist schon 81 Jahre alt und hat so viel gelitten in ihrem Leben. Das hat jetzt richtig gut getan, dass sie das hier einfach mal richtig mit uns teilen konnte. Und das hat mich auch wirklich sehr berührt.

➡️Mehr zu Sabine McNeill
https://sabinemcneill.wordpress.com/

Die ganze 22. AZK jetzt anschauen!

● Ivo Sasek – Geheimlehre der Hochgrad-Freimaurer: „Satan ist Gott.“
https://www.kla.tv/22azk-ivo
● Lois Sasek – Satanisch-ritueller Missbrauch und Kinderhandel
https://www.kla.tv/22azk-lois
● Elias Sasek – Impfschäden, Mobilfunkstudien und Krisenprofite – offengelegt auf Vetopedia
https://www.kla.tv/22azk-elias

Aufdeckende Dokumentationen von Lois Sasek zu ritueller Gewalt
www.kla.tv/Blutsekte

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